Die Jobsuche der Zukunft wird hyper-individuell und bedient die kleinste Nische der Welt: den einzelnen Bewerber!

Egal ob Bewerber oder Unternehmen - beide Seiten suchen nach der am besten passenden Lösung. Diese Lösung ist im ersten Moment eine Idealvorstellung, wie ein Job oder ein Kandidat eben sein sollte. Es werden viele Wünsche, Vorraussetzungen und Anforderungen gestellt, die im ersten Moment vor allem eins sind: sehr individuell. Doch im Laufe der Job- und Kandidatensuche wird die Idealvorstellung relativiert und angepasst. Oft so stark, dass am Ende nur ein mittelmässiger Kompromiss entsteht. Doch sollten wir nicht an der falschen Stelle zurück stecken.

Die Suchmaske, die den Traumjob finden soll

Bewerber, die auf Jobsuche gehen, starten oft auf einem großen Jobportal. Oder, wenn die Person schon etwas genauer weiß, was sie will, wird sie ein Jobportal wählen, das einen bestimmten Bereich oder eine bestimmte Nische bedient. Bei beiden Möglichkeiten können Bewerber dann ihre Vorstellungen in eine Suchmaske eingeben und verschiedene Parameter wählen. Dabei sind dies oft nur Stichworte und Fakten wie Ort, Gehalt, Branche oder Anstellungsart. Hat die Jobseite einen CV Parser mit eingebaut, hat der Bewerber das Glück, viele Felder nicht mehr selber wählen zu müssen, sondern das Hochladen des Lebenslaufes reicht aus und die Daten werden eingefügt. Neben harten Fakten nehmen ein paar Anbieter auch Wahloptionen wie "Vorteile für den Mitarbeiter" oder "Arbeitgebervorzüge" mit rein (Quelle: Xing Stellenmarkt), die die Jobsuche verfeinern sollen.

Den Lebensweg eines Bewerbers sehen

Doch was hat der Bewerber hier eigentlich wirklich ausgewählt? Sind diese Parameter überhaupt das, was für den Bewerber wichtig ist? Und machen die Bewerber sich wirklich als erstes Gedanken darüber, ob sie Internet nutzen dürfen oder ihren Hund mitbringen können? Und sind Weiterbildungsmöglichkeiten nicht eigentlich eine Voraussetzung in einem Unternehmen?

 

Die vorgegebenen Parameter zwingen den Bewerber Entscheidungen auf, die ihn begrenzen und auch keinen anderen Zugang zur Jobwahl zulassen. Und das anschließende Matching ist eigentlich immer noch mehr ein Filtern als ein intelligentes Matching. Es fehlt eine gewisse Intelligenz und eine Ebene, auf der nicht einzelne Parameter zählen, sondern Chancen auf dem Lebensweg einer Person erkannt und genutzt werden. Für ein intelligentes und wirklich passendes Matching muss das Profil des Bewerbers und die jeweilige Stellenanzeige profiliert, interpretiert und dann verglichen werden.

 

Hyper-individuelle Jobsuche

Bevor ein Bewerber sich Arbeitsort und Gehalt aussucht, sollte er sich Gedanken machen, wie kann sein weiterer Weg aussehen und was können zukünftige Ziele sein. Wir wollen das ein Matching folgende Fragen beantwortet: 

  • Mit welchem Job kann ich meine zukünftigen Ziele erreichen?
  • Mit welchem Job kann ich mich so weiterbilden und weiterentwickeln, wie ich das gern möchte?
  • Wo kann ich meine bisherigen Erfahrungen und Kompetenzen nutzen und dazulernen?
  • Welcher Job passt als nächstes zu meinem individuellen Lebensweg?

Gibt ein Bewerber in seinem Profil also Projekte, Erfahrungen, Kompetenzen und Ziele an, so kann auf dieser Ebene ein ganz neues Matching statt finden. Das Ziel bei dieser neuen Art der Jobsuche ist es, nicht mit den typischen Parametern nach Jobs zu suchen, sondern mit dem eigenen ganzheitlichen Profil und den daraus resultierenden Kompetenzen Jobs zu finden.

 

Die Zukunft mit Projectroom

In Zukunft sieht der Prozess also nicht mehr so aus, dass der Bewerber Daten in eine Suchmaske eingibt, steife Parameter auswählt und dann eine lange Liste an mehr oder weniger passenden Jobs bekommt. Bei Projectroom wird in Zukunft der Bewerber mit einem Klick Jobs aufrufen, die zu seinem ganzheitlichen Profil und seinen Kompetenzen passen. Im Hintergrund wird dabei automatisch sein Profil analysiert und interpretiert und mit bereits interpretierten Stellenausschreibungen verglichen. Die Liste an Jobs, die der Bewerber dann bekommt ist entscheidend kürzer, aber umso qualitativer! So erreichen ausgeschriebene Jobs nicht mehr die breite Masse, sondern die kleinste Nische der Welt: den Bewerber selbst.

Auch können Unternehmen diese Chance nutzen und ihre aktive Suche nach Kandidaten verbessern. Denn so wie der Bewerber eine Jobliste abgestimmt auf seine Kompetenzen erhält, bekommt das Unternehmen abgestimmte Kandidatenvorschläge. Auch hier wird auf Kompetenzebene die Vorauswahl getroffen und im individuellen Matchbericht aufgezeigt, wie gut ein Kandidat passt. Diese Vorauswahl und der Matchbericht dienen dem Personaler als Entscheidungshilfe und geben dem Unternehmen die Möglichkeit individuellen Nischen zu erreichen.

 

Je intelligenter die Vorauswahl wird, umso besser können Bewerber und Unternehmen zusammen finden. Es ist wichtig den Prozess zu vereinfachen, ohne aber die individuellen Anforderungen und Wünsche zu vernachlässigen. Die Technologie ermöglicht es uns schon jetzt individuelle Profile auf individuelle Jobs auf Kompetenzebene zu matchen und nicht nur Daten abzugleichen und Filteroptionen einzusetzen. Wir können also im Recruiting aufhören einfach nur Jobs zu besetzten und damit anfangen Lebensabschnitte von Menschen mitzugestalten.

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