Zukunftsprojekte - Warum Pläne und Wünsche so wichtig für Bewerber und Personaler sind

In einem Lebenslauf geht es vor allem darum, was der Bewerber schon alles gemacht und welche Arbeitsstationen er durchlaufen hat. Und auch dem aktuellen oder letzten Job wird viel Beachtung geschenkt. Doch was nützen diese Daten, wenn sich der Bewerber in den nächsten 5 Jahren ganz woanders hin entwickeln will? Und wie geht man mit diesen Entwicklungswünschen als Personaler um? Wir sehen hier eine große Chance, Stellen nachhaltig zu besetzten!

Mit Projekten sich präsentieren

Zu Beginn von Projectroom unterschieden wir zwei Arten von Projekten: private und business Projekte. Zu den privaten Projekten gehörten alle Erfahrungen, die ein Bewerber nebenberuflich gemacht und aus denen er gelernt hat. Die Businessprojekte sind alle Erfahrungen, die ein Bewerber in seiner beruflichen Laufbahn erreicht hat. Als dritte Kategorie haben wir wenig später die Bildungsprojekte eingeführt - zu diesen gehören alle Aus- und Weiterbildungserfahrungen wie zum Beispiel verschiedene Projekte an der Universität oder Sprachkurse im Ausland. Zusätzlich zum Lebenslauf schärfen diese neuen Daten das ganzheitliche Bild des Bewerbers enorm und verändern die Standard Bewerbungsunterlagen.

 

Auch die großen Unternehmen wie Indeed haben erkannt, dass der Lebenslauf allein nicht mehr ausreicht: 

"Lebensläufe müssen komplexer werden und nicht nur die Stationen der beruflichen Laufbahn listen, sondern konkrete Erfolge."  Zitat Frank Hensgens, Indeed-Geschäftsführer für die DACH-Region (Quelle)

 

Unsere Idee der Zukunftsprojekte

Doch sind nicht nur die Erfahrungen, die wir bereits gemacht haben, interessant und aussagekräftig. Sondern auch unsere Pläne, Wünsche und Zukunftsvisionen, die unser Leben von morgen beeinflussen und die uns antreiben großartige Projekte umzusetzen. Und so entscheiden diese Gedanken auch mit, wie lange ein Mitarbeiter im Unternehmen bleibt. Denn wenn seine tägliche Arbeit zu sehr von seinen Wünschen abweicht, wird er kündigen oder nur halbherzig seinen Job ausüben.

Und um die Wünsche und Zukunftsrichtungen nicht erst im Bewerbungsgespräch zu erfahren, können seit Kurzem die Bewerber Zukunftsprojekte anlegen und dabei angeben, wann sie eine Erfahrung machen wollen, bzw. planen:

  • in den nächsten 5 Jahren
  • in den nächsten 10 Jahren
  • oder es ist ein Lebensziel

Ein Personaler bekommt so ergänzende Informationen, ob der Bewerber auch längerfristig passt und ob der offene Job oder auch das Unternehmen überhaupt eine passenden Entwicklung für den Bewerber anbieten kann. Dabei geht es nicht nur um die hierarchische Weiterentwicklung, sondern auch um persönliche Entwicklung und verschiedene Verantwortlichkeiten.

 

Das kompetenzorientierte Matching

Alle Projekte werden von unserem System interpretiert und bestimmte Kompetenzen jedem Projekt zugewiesen. Bei den privaten, business und Bildungsprojekten können sich die Bewerber noch Kompetenzen zuweisen, die ihnen nach der Kompetenzzuordnung noch persönlich fehlen. Alle Kompetenzen und Projekten ergeben so ein ganzheitliches Bild des Bewerbers, das dann mit der jeweiligen Stelle verglichen wird. Dabei werden Bewerberdaten und Stellenausschreibung auf Kompetenzebene analysiert und interpretiert. Ein Bewerber bekommt zu seinen Kompetenzen passende Jobs, ein Unternehmen zu einer Stelle eine Liste mit passenden Kandidaten. Ein detaillierter Matchreport liefert die Details und dient beiden Seiten als weitere Entscheidungshilfe. Auch stehen in dem Matchreport passende Fragen für das Bewerbungsgespräch und weitere Weiterbildungs- und Weiterentwicklungsempfehlungen.

 

Noch stehen viele Recruiter und Personaler innovativen Algorithmen und intelligenten Systemen skeptisch gegenüber. Doch die Zeit ist reif, dass man die alten Bewerbungs- und Recruitingprozesse aufbricht, verbessert und erfolgreiche Wege für die Zukunft findet. Und das ist unser großes Zukunftsprojekt!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0