Lasst Taten sprechen! - Ein Artikel aus den Anfängen von Projektroom aus 2015

“Mit Taten schmückt man sich und nicht mit Worten!”. So oder so ähnlich lauten viele Sprichwörter und Zitate von großen Persönlichkeiten. Und auch jeder Mensch weiß, dass Taten mehr als Worte sagen. Doch oft wird versucht mit Worten eine Sache aufzuhübschen, zu verschleiern oder aufzublasen. Bestes Beispiel: der Lebenslauf. 

Unmengen schöner, hochtrabender Jobtitel oder große Auszeichnungen finden sich in den Lebensläufen vieler Bewerber. Fähigkeiten und Kenntnisse werden umschrieben und auf online Profilen von den drei F’s (Family, Friends and Fools) bestätigt. Was fehlt sind echte Taten, individuelle Erfahrungen und ganz konkrete Projekte. Möchten Personaler nicht mal endlich von spannenden Projekten lesen und sich so ein Bild von Bewerbern machen? Möchten sie nicht mal endlich das Gefühl haben, nicht von leeren Worthülsen geblendet, sondern durch Taten überzeugt worden zu sein? Ich kann mir schwer vorstellen, dass es Spaß macht, Lebensläufe auszuwerten, die man gefühlt schon hundert Mal mit der ein oder anderen kleinen Abwandlung gelesen hat, und aus solch homogenen Profilen eine Entscheidung zu treffen, wen man für passend hält und für den nächsten Schritt einlädt. Ich glaube fest daran, dass dieser Spaß im Bewerbungsprozess wieder einkehren muss.

 

Und damit meine ich nicht Spaß in Form von Witz, Freizeitspaß und Halligalli. Nein, ich meine Spaß im Sinne von Freude, Motivation und Lebensenergie. Ich würde mir wünschen, dass jemand, der meinen Lebenslauf liest (bzw. dann in Zukunft mein Projectbook anschaut), begeistert ist, Freude am Lesen hat und gerne mehr von mir wissen möchte. Wenn ich nun auch noch die richtige für einen bestimmten Job wäre, könnte der Personaler vielleicht schon weiter „spinnen“ und sich manche meiner Projekte und Taten in der Zukunft im Unternehmen vorstellen. Ich möchte mit meinen Projekten etwas zeigen, den Menschen im Kopf bleiben und andere Menschen anspornen mit mir zusammen etwas umzusetzen.

 

Wir sehen das Motto „Lass Taten sprechen!“ mehr als eine Lebenseinstellung oder eine Zielsetzung im Leben, die viel bewirken kann. Denn um Taten sprechen zu lassen, muss man aktiv werden und ein Projekt anpacken. Das fängt an bei der Planung und beinhaltet aber auch Probleme zu lösen, Hürden zu überwinden und es am Ende einfach auch durchzuziehen. Ohne Kompetenzen wie Ausdauer, Kraft, Ehrgeiz, Geschick oder auch Mut bekommt man das nicht hin. Und wenn man alles geschafft hat, ist man erfüllt von Stolz und hat eine Erfahrung fürs Leben erlangt. Das will man doch auch seinem vielleicht zukünftigen Arbeitgeber zeigen! Und zwar nicht, indem man einen neuen Jobtitel an die anderen hängt oder ein weiteres Zertifikat zum Lebenslauf dazu legt. Sondern durch eigene Erzählungen, Beschreibungen der persönlichen Herausforderungen und Ziele und durch Visualisierung mit Bildern und Videos. Auch wenn im ersten Schritt der Bewerbung nur begrenzt Zeit ist und Personaler nicht alle Projekte bis ins Details lesen werden– wäre es nicht toll, wenn man genau merkt „Wow, da steckt noch mehr dahinter!“.

 

Mit Projectroom möchten wir Taten sprechen lassen und unsere Vision, den Bewerbungsprozess zu verändern, umsetzen. Und damit folgen wir auch unserer eigene Lebenseinstellung, denn wir wollen an unseren Taten und Leistungen gemessen werden. Lasst auch ihr Taten sprechen!

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